Schlingensief – Eine PR-Profi, der auch einmal scheiterte

Letzten Samstag wurde auf der Biennale in Venedig der deutsche Pavillon mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet. Usprünglich sollte Christoph Schlingensief den Pavillon gestalten. Doch nach dem plötzlichen Tod Schlingensiefs 2010 musste Kuratorin Susanne Gaensheimer eine andere Lösung finden: Mit Hilfe von Aino Laberenz, der Witwe Schlingensiefs, entstand ein Pavillon, der laut Medienberichten das Werk des Multimedia-Künstlers Schlingensiefs umfassend darstellt.

Als PR-Profi hatte ich Schlingensief schon vor gut zehn Jahren durchleuchtet und ihm im Buch „Lila Kühe leben länger“ einen Ehrenplatz eingeräumt. Kurz zuvor, genauer: im Juni 2000, hatte der Medienmacher das relativ neue Medium Web für einen besonderes PR-Copu genutzt. Auf der Internetseite „www.auslaenderraus.at“ präsentierte er ein Szenario, wie es absurder kaum sein konnte: Besucher der Site wurden aufgefordert, einen der dort vorgestellten zwölf Asylbewerber zu auszuwählen, um ihn per Internet des Landes zu verweisen. Am Rande der Webseite waren Porträtfotos der zwölf Kandidaten aufgereiht, hinter denen sich jeweils ein kurzer Lebenslauf verbarg. Ein Klick auf den „Vote“-Button genügte, schon hatte der Internetsurfer ohne den Umweg über Parlament und Ausländerbehörde Politik gemacht. Bereits am ersten Tag der Aktion hatten 75.000 Nutzer von ihrem „Wahlrecht“ Gebrauch gemacht. Vermutlich wären es noch mehr gewesen, wenn der Server aufgrund des Ansturms nicht zusammengebrochen wäre.

Die Spielregeln waren klar: Nur einer von zwölf Kandidaten im Asyl-Lotto würde am Ende übrig bleiben. Der Sieger dieses „Abschiebeprojekts der Superlative“ sollte 35.000 österreichische Schillinge sowie einen Heimflug in sein Herkunftsland erhalten. Wahlweise konnte er auch einen Online-Heiratsantrag annehmen und somit in Österreich bleiben. Die Organisatoren formulierten den Appell an die Besucher der Seite in einem unzweideutigen Tonfall: „Wir bitten Heiratswillige, die dem Schlussselektierten bei der Einbürgerung zur Seite stehen wollen, sich zur Lagerauflösung einzufinden. Um Vorankündigung wird gebeten.“

Die Aktion fand zeitgleich im Internet und live in einem Containerdorf auf dem Wiener Herbert-von-Karajan-Platz nahe der Staatsoper statt. Dort verkündete ein dünner, nicht mehr ganz junger Mann unter einer „Ausländer raus“-Fahne: „Die Welt schaut auf Österreich. Die FPÖ präsentiert eine neue Form der Abschiebung. Machen Sie mit!“

Waren die zu dieser Zeit international angefeindeten Österreicher nun völlig verrückt geworden? Hatte der Rechtsaußen der so genannten „Freiheitlichen“, Jörg Haider, nun also doch Ernst gemacht? Und hatte er tatsächlich das System der Fernsehsendung „Big Brother“, in der Kandidaten „nominiert“, also herausgewählt werden durften, über Nacht auf die Alpenrepublik übertragen? Das Spektakel schien auf den ersten Blick realistisch zu sein; so realistisch, dass es nur gut erfunden sein konnte. Es war ein „Was-wäre-wenn“-Spiel mit öffentlicher Beteiligung – und die war gewaltig.

Das Donnergrollen der Empörung war auch jenseits von Österreich noch klar und deutlich zu hören. Dabei traf die FPÖ ausnahmsweise gar keine Schuld. Wieder einmal hatte der Berliner Regisseur und Kunst-Provokateur Christoph Schlingensief zugeschlagen. Der Titel der Aufsehen erregenden Aktion lautete flehentlich „Bitte liebt Österreich“. Wer könnte etwas gegen diese Forderung einzuwenden haben? Vor allem die Bewohner der Alpenrepublik selbst, wie sich schnell herausstellte: Lautstark diskutierten sie eine ganze Woche lang mit Schlingensief. Es gab ein Attentat mit Buttersäure und einen versuchten Brandanschlag auf das Containerdorf. Die Wiener FPÖ forderte den Rücktritt des Kulturstadtrats Peter Marboe. Touristen schüttelten entsetzt über ihr Urlaubsland den Kopf und reisten ab.

Was Österreich für einige Tage im Sommer 2000 Kopf stehen ließ, war eine Fiktion, die weniger für die „Asylbewerber“, die in Wahrheit Schauspieler waren, als vor allem für die Österreicher selbst nur sehr schwer zu ertragen war. Schlingensief spielte bei „Bitte liebt Österreich“ wie gewohnt den Animateur und verkündete, es handele sich um eine Aktion der mitregierenden FPÖ, durch deren Regierungsbeteiligung Österreich damals international am Pranger stand. Die scheinbare Realität bestand beim genaueren Hinsehen aus einer konsequent weitergedachten Verknüpfung der tagesaktuellen Themen: Warum nicht den rechtslastigen Kurs der „Freiheitlichen“ mit modernen Mitteln wie dem Internet und der Methode der „Nominierungen“ à la „Big Brother“ samt Container in Szene setzen?

Christoph Schlingensief – ein Medienprofi zog alle Register
Am Beispiel Schlingensiefs lässt sich wunderbar ablesen, worauf grundsätzlich die Wirksamkeit von PR-Gags beruht, denn der Medienprofi drückte gern alle sieben Tasten der großen PR-Klaviatur.
Für einen guten PR-Gag ist es nicht unbedingt notwendig, immer alle sieben Taktiken einzusetzen. Auch Schlingensief ging immer öfter sehr sparsam mit den zur Verfügung stehenden Mitteln um und machte meist nicht mehr als nötig. Auf die Technik, sich im Glanz Anderer zu sonnen, verzichtete er jedoch fast nie. Außerdem blieb er stets einem speziellen Themenkanon treu und fügt sich damit in die Erfolgsmuster aller Medienprofis, die mit systematischer Selbstinszenierung die Titelseiten eroberten. Schlingensief positionierte sich als politisch eher links – was immer das inhaltlich auch konkret sein mag – und dafür stand er ein, für sonst nichts. Sein Thema blieb stets die politische Provokation unter dem Deckmäntelchen der Kunst.

„7.000 Eichen“ – ein künstlerischer PR-Gag von Joseph Beuys
Schlingensief, der scheinbar stets erfolgreiche Medien-Manipulator, der wuste wie man Schlagzeilen macht, hatte jedoch nicht ausschließlich Erfolg. Es gab auch Aktionen, die medial gesehen, floppten. So geschehen bei seinem Auftritt auf der documenta X in Kassel 1997: Hier zog er bei seiner künstlerisch-politischen Aktion wie gewohnt sein Lieblingsregister der PR und startete im Glanz eines berühmten Vorgängers:

Als Joseph Beuys 1982 das Projekt „7.000 Eichen“ als Beitrag zur documenta 7 in Kassel beisteuerte, hatte er sich als Kunst-Provokateur und Bürgerschreck bereits einen Namen gemacht. Was er anfasste, entsprach nie den Schablonen, in denen sich Kunst nach dem Empfinden der breiten Öffentlichkeit zu bewegen hatte. Beuys hatte eine feine Antenne für die Zeit, in der er lebte und die Themen, die im Gespräch waren. Während künstlerische Aktionen mit sozialem Hintergrund heute nur noch selten für öffentliche Empörung sorgen, waren die frühen achtziger Jahre eine gute Zeit, um ein Anliegen mit den Mitteln eines Künstlers zur Diskussion zu stellen.

Beuys’ Ansatz war hier „der erweiterte Kunstbegriff“: Er wollte Kunst in die Gesellschaft tragen und die Öffentlichkeit aktiv ansprechen. Er scheute sich auch nicht, seine Arbeit zu instrumentalisieren, um damit politisch orientierten Anliegen Nachdruck zu verleihen. Seine oft als Provokation empfundenen Werke brachten ihm Aufmerksamkeit, die er wiederum nutzte, um Positionen und Standpunkte auf künstlerischem Weg zu verdeutlichen.

Auch wenn Beuys und die achtziger Jahre längst Geschichte sind: Die Ankündigung, 7.000 Bäume pflanzen zu wollen, gehört wohl noch heute nicht zwingend zum allgemeingültigen Kanon dessen, was gemeinhin als Kunst verstanden wird. Beuys sah es anders. Er wollte mit diesem Projekt eine „Soziale Plastik“ schaffen, das heißt Kunst, die sich im öffentlichen Raum statt im Museum abspielt. Zu Beginn der Kunstausstellung documenta ließ er an zentraler Stelle, direkt vor dem Fridericianeum, zunächst 7.000 graue Basaltsteine mehr oder weniger unkontrolliert von einem Lastwagen fallen. „Ein Schandfleck“ raunten die Bürger, „eine Provokation“ vermutete die Lokalpresse. Die Empörung jedenfalls war groß. Beuys, ebenfalls Meister der PR, hatte erreicht, was er wollte: Aufmerksamkeit.

Und weil ihm nun alle zuhörten, konnte er als Propagandist einer Versöhnung von Kunst und Leben erklären, worum es ihm ging. Seine Botschaft – die er übrigens gern auch im Wahlkampf der Grünen verkündete – kam auf den Weg: Jeder dieser Steine, so der Künstler, stünde für einen Baum. Mit jedem neu gepflanztem Baum würde ein Stein verschwinden, erklärte Beuys – auch wenn dies länger als die documenta selbst dauern würde. Seine Vorstellung: Dort, wo kein Grün von den Stadtplanern vorgesehen worden war, sollten einmal Bäume stehen.

Ein simpler Wiederaufguss des alten Medienerfolges scheitert
„7000 Eichen“ basierte auf einem Widerspruch. Warum der Umweg über die Steine? Warum nicht gleich die Bäume selbst pflanzen? Die Resonanz wäre vermutlich geringer gewesen – und die Bürger Kassels hätten die Bäume wohl allenfalls hingenommen, wären aber nicht selbst aktiv geworden. So war das Publikum gespalten. Was einmal zu sehen sein würde – ein grüneres Kassel – ließ sich nicht erkennen. Die grauen Steine – das Material also, aus dem Kassel schon auf den ersten Blick klar besteht – lösten in der Bevölkerung Unmut aus. Obwohl sich Friedens- und Umweltbewegung gerade zu dieser Zeit formierten, stießen sich viele Bürger der Stadt an der provokativen Aktion, die tatsächlich etwas von einer Erpressung hatte.
Denn schließlich präsentierte der Künstler kein schönes Grün, sondern zunächst das genaue Gegenteil: einen gigantischen Steinhaufen. Dennoch: Neben 3.500 Eichen wurden in den folgenden vier Jahren mit enormen Aufwand auch Maulbeerbäume, Eschen, Linden und ein Ginko gepflanzt. Nach und nach verschwanden auch die umstrittenen Steine. In Beuys’ Todesjahr 1986 war die Aktion beendet. Schon wenige Jahre später war nichts mehr von seiner künstlerischen Schöpfung zu erkennen: Die Bäume waren zum Teil des Stadtbildes geworden, und zwar so sehr, dass sich nicht mehr genau bestimmen ließ, wieviele Bäume überhaupt noch existierten und wo sie ihren Standort hatten.

In einem Kataster ist zumindest ein Teil der Bäume erfasst. Dem Untertitel der Aktion, „Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung“, wurde das Projekt übrigens nicht ganz gerecht: Immerhin mussten für die 7.000 Bäume 14.000 Anträge bei den Behörden gestellt werden.

Den erfolgreichen Beuys’schen Bäume-Gag versuchte Schlingensief mehr als zehn Jahre später mit einer verwandten Aktion herauf zu beschwören: Unter dem Motto „Mein Filz, mein Fett, mein Hase – 48 Stunden Überleben für Deutschland: Was sind schon 7.000 Eichen gegenüber sechs Millionen Arbeitslosen?“ nahm Schlingensief 1997 die Idee seines geistigen Wegbereiters Beuys auf. Anlässlich der zehnten documenta lebte, wohnte, aß und trank Schlingensief mit einem Teil seines Ensembles für 48 Stunden öffentlich, um ein Fanal für die sechs Millionen „vergessenen“ Arbeitslosen zu setzen.

Der Abglanz des toten Beuys allein reichte nicht aus. Dem Wiederaufguss des alten Medienerfolges fehlte nicht nur jede Originalität, sondern auch mindestens eines der entscheidenden PR-Kriterien. Der umständliche Titel der Aktion brachte zum Ausdruck, dass Schlingensief damals weder zu polarisieren, noch ein Tabu zu brechen vermochte. Er riskierte keine Blamage, wahrte kein Geheimnis und fügte nichts Absurdes zusammen. Und dass die Zahl „sechs Millionen“ die offiziellen Arbeitslosenstatistiken bei weitem überzeichnete und womöglich trickreich eine Assoziation an den Holocaust darstellen sollte, blieb schlichtweg unbemerkt. Zu kompliziert und zu wenig durchdacht blieb diese Aktion in der diffamierenden Kategorie „Blöder PR-Gag“ stecken.

Aber vielleicht macht genau dieses Scheitern im Nachhinein seine Arbeit so wertvoll. Er war eben kein Effekthascher, um des Effektes willen; sondern kämpfte und litt für seine Herzens-Themen. Insofern wird vielleicht ausgerechnet sein Kassler-Auftritt in der Kategorie „Erfolgreiche Blamage“ für seinen Nachruhm sorgen.

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